Herz – Vorsorge und Bewegung

19. Februar 2026Transfer

„Regelmäßige körperliche Aktivität ist eine der wirksamsten Maßnahmen, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Gleichzeitig kann intensive Belastung bei unentdeckten Vorerkrankungen oder Risikofaktoren Gefahren bergen. Deshalb liegt im Rahmen der Kooperation ein besonderer Schwerpunkt auf der kardiologischen Vorsorge. Regelmäßige Herz-Screenings umfassen dabei verschiedene diagnostische Verfahren:

  • Ruhe- und Belastungs-EKG zur Erfassung von Rhythmusstörungen oder Ischämiezeichen
  • Echokardiographie zur Beurteilung struktureller Herzveränderungen
  • Labordiagnostik mit Fokus auf Lipidstoffwechsel und Entzündungsparameter
  • Belastungstests zur Einschätzung der individuellen kardialen Belastbarkeit

Diese systematische Vorsorge ermöglicht es, potenziell gefährliche Konstellationen zu erkennen, bevor klinische Symp­tome auftreten. Gleichzeitig vermitteln die Untersuchungen Sicherheit – ein entscheidender Motivationsfaktor, um langfristig aktiv zu bleiben.“

Auszug aus sportärztezeitung, 2025, Herzgesund durch Bewegung, von:

Dr. med. Jenny Schlichtiger, Assistenzärztin, Medizinischen Klinik 1 – Kardiologie, LMU Klinikum München. Forschungsschwerpunkt: Plötzlicher Herztod bei Sportlern.

Prof. Dr. med. Stefan Brunner, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Sportmedizin und Leiter Zentrum für Sportmedizin, LMU Klinikum München. Er ist Leitender Oberarzt, Medizinische Klinik 1 – Kardiologie, LMU Klinikum München. Sein Forschungsschwerpunkt ist der Bereich der Sportkardiologie.