Sport- & Gesundheits­wissenschaften

Gezielte Bewegung, gezielter Sport und gezieltes Training sind nicht nur kontinuierliche, sondern auch komplexe Prozesse. Der Begriff des „gezielten“ basiert heute auf einer überwältigenden wissenschaftliche Kenntnislage und findet Anwendung für Gesunde und Kranke, Trainierte und Untrainierte gleichermaßen.

Ausgangsbasis sind sportwissenschaftlich evalutierte Testverfahren, mit deren Hilfe abzuklären ist, auf welchem Niveau der Trainierende beginnt und mit welchen genauen Zielen der Trainingsprozess initiiert werden soll. Abzuklären sind auch Risiken! Der anschließende Trainingsprozess soll schließlich kontinuierlich mittels gezielter, überschwelliger Reize Anpassungen von Organ- bzw. Organsystemen bewirken und damit die Bewegungs- und Sportfähigkeiten erhalten und/oder fördern. Wiederholte Tests helfen dabei, die Wirksamkeit des Training zu objektivieren.

Unsere Testungen können auch dazu führen, dass vor einer Trainingsmaßnahme die ärztliche Untersuchung nicht nur empfohlen, sondern als Bedingung für eine Trainingsmaßnahme angesehen wird. Wir verfügen zwar über ausgeprägte Erfahrungen, ersetzen aber keine ärztliche Expertise und halten diese für außerordentlich wichtig!

Training führen wir unter Aufsicht unseres Trainerinnen- und Trainerteams durch. Wir erarbeiten individuelle Trainings auf der Grundlage der Testungen. Im Trainingsverlauf passen wir Trainingsmaßnahmen an sich ändernde Trainingsvoraussetzungen an.

Zu den besonderen Trainingsschwerpunkten gehören das Aufbautraining nach Erkrankungen/Sportverletzungen, Osteoporose Training; Training bei diversen Erkrankungen der Wirbelsäule sowie Training bei Herz- und Kreislauferkrankungen, Bewegung- und Training in der Krebsnachsorge, Bewegungs- und Training nach Covid-Erkrankungen sowie Atemmuskeltraining (Sonderform, insbesondere für COPD Patienten).

Insbesondere aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass mit der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Selbst bei hoher wissenschaftlicher Evidenz für einzelne Verfahrensweisen sportlicher und sporttherapeutischer Betätigungen kann ein solches Versprechen niemals abgegeben werden.

Die Vielzahl wissenschaftlicher Arbeiten kann an dieser Stelle nicht wiedergegeben werden. Insofern bitte ich um Verständnis, wenn nur eine kleine Auswahl an grundlegender Literatur gezeigt wird:

Diemer, F.; Sutor, V. (2007): Praxis der Medizinischen Trainingstherapie Band 1. Thieme Verlag.

Diemer, F.; Sutor, V. (2010): Praxis der Medizinischen Trainingstherapie Band 2. Thieme Verlag.

Froböse, I.; Wilke Chr. (Hrsg.; 2015): Training in der Therapie. Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH; Auflage: 4.

Hollmann, W.; Strüder, H.K. (2009): Sportmedizin: Grundlagen für körperliche Aktivität, Training und Präventivmedizin. Schattauer, F.K. Verlag GmbH; Auflage: 5.

Irvin, M. (Editor, 2012): ACSM`s Guide to Exercise and Cancer Survivorship. Human Kinetics.

Lienhard, L. (2020): Kraft beginnt im Gehirn. riva Verlag.

Löllgen, H. (2013): Bedeutung und Evidenz der körperlichen Aktivität zur Prävention und Therapie von Erkrankungen. Dtsch. Med. Wochenschr. 2013; 138: 2253–2259.

van Wingerden, B. (1996): Bindegewebe in der Rehabilitation. Scipro Verlag.